Handelt es sich um Aktien, dürfte die Frage Ja lauten und somit dürfte ein passender Broker gefunden werden. Auch sollte bei der Auswahl des online Brokers darauf geachtet werden, ob er eine Grundgebühr für das Depot verlangt und wie hoch die Gebühren sind, die je Order anfallen. Viele Online-Broker stellen kostenlose Depotkonten zur Verfügung, andere wiederum verlangen eine jährliche Grundgebühr für die Einrichtung. Anzuraten ist, wenn man nur ein kleines Depot mit wenigen tausend Euro anlegen möchte, ist eine kostenlose Depotführung angebracht, da die Gebühren ansonsten zu stark belasten. Übersicht der besten online Broker ist wichtig.  Bei allen Brokern aber, fallen Ordergebühren an. Diese Gebühren werden bei jedem Kauf- oder Verkaufsauftrag berechnet und sind zusammengesetzt aus der Grundgebühr, einer volumenabhängigen Gebühr, einer Makler-Courtage und eine Handelsplatzgebühr. Die Handelsplatzgebühren und die Makler-Courtage sind von der gewählten Börse abhängig und unterliegen nicht dem Einfluss des Brokers. Die Grundgebühr und die volumenabhängige Gebühr aber, legt der Online Broker selbst fest. Wer vor hat viel zu handeln, ist gut beraten auf niedrige Gebühren zu achten, ebenso können günstige Kosten je Order auch nicht schaden.

Handelsplätze?

Die Handelsplätze die der einzelne Online Broker anbietet, variieren deutlich. Hat der Broker seinen Sitz in Deutschland, so stehen in der Regel mehrere deutsche Börsen zur Wahl. Werden die Aktien nur in Deutschland gehandelt, so hat der Anleger freie Wahl. Wer sich allerdings im Ausland orientiert, sollte vorab prüfen, ob diese Handelsplätze von dem ausgesuchten Broker auch angeboten werden. Es gibt noch ein anderes Kriterium, und zwar, bietet der Online Broker auch außerbörslichen Handel an. In diesem Fall werden die Aktien nicht an der Börse, sondern über ein Netzwerk von Partnern gehandelt. Das bringt ein Vorteil für den Anleger, er ist nämlich nicht an feste Handelszeiten der Börse gebunden. Er kann mit seinen Aktien flexibler handeln. Zudem fällt die Handelsplatzgebühr im außerbörslichen Handel weg. Es gibt auch einen Nachteil, denn das außerbörsliche Handeln ist nicht so gut überwacht, wie die offiziellen Wertpapierbörsen.

Welcher Zusatzorder bietet der Broker an?

Für den erfahrenen Trader sind Limitorders wie Stop-Loss-Limits oder Trailing-Stops sehr wichtig, aber nicht jeder Broker bietet diese Möglichkeit an. Ebenso sind andere Ordersätze wie fill-or-kill im Aktienhandeln bedeutungsvoll und sollten von einem guten Online Broker angeboten werden, ebenfalls die Ordergültigkeit. Sie gibt an, wann eine Order verfällt. wenn sie noch nicht ausgeführt wurde.